Das Solawi Projekt des Aktivhof Oelsberg begann im Sommer 2016 mit einem fachlichen Vortrag von Klaus Strüber vom Hof Hollergraben www.hof-hollergraben.de aus Schleswig-Holstein.

16 Anteile waren damals bereit eine solidarische Landwirtschaft ohne bestehenden Gemüseanbaubetrieb ins Leben zu rufen.

Die Grundidee ist es, einen solidarischen regionalen Gemüsebaubetrieb aufzubauen bei dem jedes zahlende Mitglied ein verantwortungsbewußter Miteigentümer des Betriebes ist.

Hierbei wird eine nachhaltige Landwirtschaft, die unser Ökosystem und unsere Kulturlandschaft erhält unterstützt. Der Acker ernährt die Menschen und alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko, die Kosten und die Ernte

Die ganze Landwirtschaft und nicht das einzelne Lebensmittel wird finanziert. Was sich durch einen transparenten Kostenplan jedem Mitglied erschließt und den monatlichen Beitrag für ein Jahr festlegt.

Unsere Ackerfläche ist Naturland zertifiziert und wir arbeiten mit ökologischem Saatgut und mit regionalen Anzuchtpflanzen aus Koblenz.

Der Aktivhof Oelsberg e.V. kann wiederum den Acker der Solawi für soziale Projekte, Ferienfreizeiten und Schulprojekttage mitnutzen.

Dies sind Fragen, denen der Aktivhof Oelsberg nachgeht und auf die wir gemeinsam Antworten und Lösungen finden wollen:

  • Wie kann eine Natur-, Tier- und Menschenfreundliche Ernährung aussehen?
  • Wer trägt die Konsequenzen unseres Konsumverhaltens?
  • Welche einfachen, nachhaltigen Handlungsoptionen habe ich?

Unsere solidarische Landwirtschaft Oelsberg möchte eine soziale Landwirtschaft sein. Sie sieht sich als Zukunftsperspektive und als attraktives Kriterium, Menschen für den Rhein-Lahn-Kreis als Lebensraum zu interessieren.

Wir wollen durch unsere alternative Wirtschaftsform Arbeitsplätze schaffen, Regionalität fördern und menschenwürdige Gehälter bezahlen.